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In der guten alten Zeit wurde man noch sehr jung geboren.
Aber bereits damals beherrschte ich den lässig lockeren Sitz und Fahrstil der für das Wing-Cruisen unerlässlich ist.
Danach folgte mit 16 Jahren die obligatorische Zündapp Zeppelin, Hercules und Kreidler Florett-Zeit. Auch ein noch in gutem Zustand befindlicher Heinkel Roller wurde in die praktischen Fahranfänge mit einbezogen.
In den 70er Jahren war man mit einer 400er zu Beginn schon gut bedient. Ich durfte mich an einer Kawasaki Z 400 mit gedrosselten, jedoch versicherungsgünstigen 27 PS erfreuen.
Mein gesteigertes Hubraumverlangen gipfelte dann zunächst im Besitz einer Honda CX 500, allgemein auch als "Güllepumpe" bekannt. Aus finanztechnischen Gründen ebenfalls mit 27 PS (was jedoch für findige Schrauber - wie wir wohl damals alle waren - kein Höchstgeschwindigkeits- oder Überholmanöverblockierendes Hindernis war.
Nach dem Motto: "Alles ist zu ersetzen - nur nicht Hubraum und Zylinder" legte ich mir dann den Traum aller Highways und Straßen zu:
Zunächst "Blue Jay" eine Honda Goldwing GL 1500/6 Interstate, Bj. 1994 in petrol
dann "Red Baron" - eine Goldwing GL 1500/6 Aspencade, Bj 1990, EZ: 1996 in Wineberry Red.
dann "Red One" - eine Goldwing GL 1500 SE, Bj. 1997 in Candyred/Red
und zur Zeit "Red Cardinal" - eine Goldwing GL 1500 SE, 50th Anniversary Edition, EZ: 07/1999 in Candyred/Red
Mit diesem Motorrad erfährt ´der Begriff des "Cruisens" eine neue Dimension und ich bin stolz Besitzer eines der größten und besten Motorräder der Welt zu sein.